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2010-04-17 22:32 Persönlich
†Gesundheit, Klima und Umwelt†
Seit Jahren bin ich nun schon Vegetarierin, weil ich weiß, dass durch die Produktion von Fleisch so viel Energie, Nahrung und Wasser verschwendet wird. Dazu ist die Tierwirtschaft für 51 % der anthropogen Treibhausgase verantwortlich. In Südamerika sind bereits 40 % des Regenwaldes der Landwirtschaft zum Opfer gefallen, die grüne Lunge wird immer kleiner. Ein einziger Veganer könnte für 1,5 Tonnen weniger CO² pro Jahr verantwortlich sein als ein Fleischesser, nur durch das was er isst. Das entscheidende ist nicht, ob man mit dem Fahrrad oder Bus fährt, es fängt bei der Entscheidung der Ernährung an.
Im Moment verfasse ich mein Fachreferat zu diesem Thema (im Sommer folgt dann die Seminararbeit) und es ist immer wieder erschreckend, wie viel der Mensch durch seine Ernährung bewirkt und wie wenige es wissen.
Vegetarisch oder vegan zu leben ist nicht einfach nur für die Tiere oder die eigene Gesundheit, es geht dabei darum unser heutiges Klima und unsere Umwelt zu erhalten. Ein Ziel das jeder haben sollte, der auf diesem Planeten weiter existieren oder dies seinen Enkeln ermöglichen möchte.
Ich denke ich werde meine Milch inzwischen vollständig auf Hafer- oder Sojamilch umstellen. Denn jedes Individuum kann zu den Schäden durch den Menschen beitragen oder nicht und ich möchte dies nicht. Es geht dabei nicht darum ob meine Generation die Folgen des aktuellen Lebensstil zu spüren bekommt oder nicht, es gibt Folgen, verheerende, zu denen ich nicht beitragen möchte.
Bitte verschont mich mit Kommentare, wie übertrieben dies wäre, denn das ist es nicht. Dieser Eintrag beruht auf Fakten und all diese Fakten sind mehrfach bestätigt. Natürlich gibt es große Firmen die Fleisch produzieren und deswegen behaupten, keines zu essen wäre gesundheitsschädlich, doch dies stimmt einfach nicht, dafür gibt es zu viele Langzeitstudien welche diese Thema aus allen Richtungen betrachtet haben.
Jeder Mensch muss selbst entscheiden, wie viel Schaden er mit seinen eigenen Bedürfnissen anrichten möchte. Doch zumindest sollte jeder in der Lage sein die Ignoranz abzulegen und die Realität zu erkennen, mit den Folgen seines Handelns.
Ich mache in meinen Leben sicher nicht alles perfekt, aber ich tue doch einiges um den Schaden den der Mensch anrichtet zu vermindern, mich aus dieser Gleichung heraus zu nehmen. Und das ist ein Anfang, den jeder machen kann.
Kommentare
23:07 17.04.2010
Natürlich kann man das Rad nicht zurückdrehen, aber man kann ihm eine andere Richtung geben. Und das Rad zu verlangsamen fing schon vor Jahren an und wenn es nur dadurch ist, dass es mehr Menschen gibt die auf ihre Ernährung achten (was inzwischen der Fall ist). Ich bin mir sicher, dass die Menschheit (oder zumindest ein großer Teil von ihr) es irgendwann einsieht, wenn sie keine andere Wahl mehr haben. Aber es ist schade, dass es andere Generationen sein werden, die die Folgen der jetzigen und vergangenen zu spürren bekommen, das ist nicht wirklich fair.
22:45 17.04.2010
Menschen sind wie Viren... Die zerstören auch was sie zum leben benötigen Betrachte das hin und wieder von ganz weit oben und schaue zu wie wir kl. Menschen an der Erde nagen
22:43 17.04.2010
Du hast natürlich recht mit dem was du sagst, aber letzen Endes wird sich die Welt nicht ändern lassen, das Rad kannst du nicht mehr zurückdrehen. Daher erscheint es mir zwar lobenswert aber gleichzeitig aussichtlos. |
2010-04-17 22:32 |
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Betrachte das hin und wieder von ganz weit oben und schaue zu wie wir kl. Menschen an der Erde nagen 